Um unsere Zeit in Paris voll auszukosten, quälten wir uns tapfer um 4 Uhr morgens aus dem Bett und kamen dank pünktlichem und schnellem TGV schon um 10 Uhr müde aber voller Vorfreude am Gare de Lyon an. Aufgrund der zahlreichen Demonstrationen der Gilets Jaunes mussten wir sofort unser Programm den Gegebenheiten anpassen, lernten so gleich am ersten Tag alle Metrolinien und eine große Polizei- und Armeepräsenz in Paris kennen und erlebten viele Abenteuer. Trotz kleiner Gruppe scheiterten einige daran, den Ticketschalter zu passieren und rechtzeitig in die Metro ein – bzw. auszusteigen, was aber nichts an der anhaltenden guten Laune und tollen Gruppenstimmung änderte.

Obwohl wir aus Sicherheitsgründen viele Umwege machen mussten, gelang es uns alle wichtigen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen: So lernten wir z.B. den Louvre, den Eiffelturm, den Triumphbogen, das Panthéon, die Oper und die wichtigsten Stadtviertel, Museen und Kirchen kennen, flanierten über die Champs-Elysées und durch die Einkaufstempel, verneigten uns im Invalidendom vor Napoleon, besuchten den Sonnenkönig Ludwig XIV in Versailles trotz aufgeführten Sonnentanzes bei strömendem Regen und standen fassungslos vor der Brandruine von Notre Dame. Abends hatte der Wettergott mit uns zum Glück ein Einsehen und wir konnten die Schönheit der Stadt während einer Schifffahrt auf der Seine bestaunen und den Rundumblick auf Paris sowie den Sonnenuntergang von der Tour Montparnasse genießen.

Um die 55 km lange Marathontour durch Paris zu überleben, stärkten wir uns mit Crêpes und anderen französischen Spezialitäten. Da unsere Jungs ständig Hunger hatten, gab es viele zusätzliche Picknickpausen in den idyllischen Parks von Paris, wo wir unsere Referate über die Sehenswürdigkeiten hielten. Während Frau Rang uns nach dem Motto von Victor Hugo („Paris bedeutet laufen.“) unerbittlich durch die ganze Stadt jagte, unterhielt uns Herr Senske nebenbei mit lebhaften Diskussionen, witzigen Anekdoten und Lebensweisheiten.

Leider ging die schöne Zeit viel zu schnell vorbei und wir verließen die faszinierende Stadt mit vielen Souvenirs, neu gewonnenen Eindrücken, wertvollen Erfahrungen und dem Wunsch sie noch einmal zu besuchen.    

Ali, Antonio, Elisabeth, Laura, Selina, Svenja, Victoria

     

 

Joomla templates by a4joomla