Am Mittwoch, den 20. Februar wurde die Klasse 10c von zwei Mitarbeitern der Landeszentrale für politische Bildung besucht. Rebecca Spittel und David Koch gestalteten mit den Schülern eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats zum israelisch-palästinensischen Konflikt. Dafür wurden zunächst die Zusammenhänge und Konflikte in diesem Gebiet sowie Aufbau und Ziele der Vereinten Nationen erläutert. Daraufhin durfte jeder Schüler ein Land ziehen, dessen Meinung er im anschließenden Rollenspiel vertreten sollte. Um die Absichten des Landes am besten verfolgen zu können, bekam jeder Schüler individuelle Rollenkarten.

 

Nachdem die Schüler sich in die Rollen eingearbeitet hatten, begann die Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Verabschiedung einer Resolution zum israelisch-palästinensischen Konflikt mit einer Rede jedes einzelnen Landes, in denen die jeweiligen Einstellungen zu bestimmten Themen dargelegt wurden. Im Folgenden begann die Lobbyarbeit, während welcher Bündnisse mit anderen Staaten besprochen und Anträge zur Formulierung der Resolution gestellt werden konnten, über welche im Anschluss diskutiert und schließlich abgestimmt wurde. Dieser Ablauf wiederholte sich noch einmal. Auch wenn viele Anträge eingereicht wurden, einigte sich der Sicherheitsrat schlussendlich nur auf zwei. Ein Dorn im Auge waren vor allem die Vereinigten Staaten, die regelmäßig von ihrem Vetorecht Gebrauch machten und dadurch viele Anträge scheitern ließen.

Die anschließende Feedbackrunde machte deutlich, dass fast alle Schüler mit dem Tag zufrieden waren und auch keine großen Probleme hatten, ihre Rolle zu vertreten. Der Tag machte ihnen allerdings auch deutlich, wie viele verschiedene Meinungen in so einer Sitzung des Sicherheitsrats aufeinandertreffen und wie schwierig es dadurch ist, Entscheidungen zu treffen.

Von Svenja Ranke und Lena Thoma

Joomla templates by a4joomla